Hier erhalten Sie wertvolle Infos und Wissenswertes rund um die Pecon-Akademie und ihre Angebote:

Neues Buch unserer Netzwerkpartnerin Dr. Nicole Strauss zum Thema „Virtuelle Führung“

30. März 2021
Jutta Linz

„Virtuelle Führung auf Distanz. So klappt es in Ihrem Team mit Homeoffice und New Work“.

Mit diesem ganz neu erschienen Buch hat unsere Netzwerkpartnerin Dr. Nicole Strauss ein lehrreiches und praktisches Workbook für Führungskräfte vorgelegt, in dem grundlegende Führungsprinzipien der New Work dargestellt werden, die – nicht nur im virtuellen Kontext – unabdingbar für erfolgreiche Führungsarbeit sind.

Es wird deutlich, dass virtuelles Arbeiten sogar noch mehr Führung verlangt als die vor-Ort Zusammenarbeit; auch bzw. gerade weil man sich nicht regelmäßig sieht.

Nach einer fachkundigen Einführung über Chancen und Herausforderungen virtuellen Arbeitens wird im zweiten Kapitel Grundlegendes zu Selbstverständnis, Führungsstil und hilfreichen Persönlichkeitseigenschaften von Führungskräften der New Work Generation dargestellt. Darauf aufbauend werden im dritten Kapitel Kriterien beschrieben, unter welchen Voraussetzungen virtuelles Arbeiten erfolgsversprechend ist und wo dies nicht oder nur eingeschränkt sinnvoll ist. Im vierten Kapitel werden ganz konkrete Erfolgsfaktoren für virtuelle Führung aufgezeigt – von einer grundlegend vertrauensvollen Haltung über zu vereinbarende Regeln für die Arbeit im home-office, Basics in der technischen Ausstattung, hilfreichem Wissen zu Kommunikation, Informationsfluss, Transparenz und Wissensmanagement bis hin zu arbeitsrechtlichen Grundlagen und Konflikten in virtuellen Teams.
Aus Führungsworkshops sind viele der dargestellen Instrumente und Herangehensweisen vermutlich bereits bekannt, dennoch merkt man beim Lesen, wie wichtig es ist, sich wieder daran zu erinnern.
Über das komplette Buch hinweg sind immer wieder Checklisten und Platz für Selbstreflektion eingefügt, um die ganz persönliche Situation und Führungsarbeit zu analysieren und zu verbessern.
Wichtige Inhalte sind in diesem sehr empfehlenswerten Ratgeber komprimiert und auf wenig Platz zusammengefasst – die reiche und langjährige Erfahrung der Autorin ist von der ersten Zeile an spürbar.

Fighting For Happiness

16. Dezember 2020
Jutta Linz

In diesem Herbst ist das erste Buch von Florian Kempkes, dem  jüngsten Gesellschafter der Pecon-Net, erschienen: „Fighting for Happiness. Wie erfolgreiche Unternehmer auch ihr Privatleben meistern“. Darin beschreibt er anhand eines fiktiven Coachings aktuelle Erkenntnisse der Glücksforschung und gibt viele praktische Anregungen zum Verstehen und Verbessern des persönlichen (Un-)Glückserlebens … nicht nur für erfolgreiche Unternehmer sehr inspirierend zu lesen!

Aufbauend auf der These, dass der glückliche Unternehmer erfolgreich (und nicht umgekehrt: der erfolgreiche Unternehmer unbedingt glücklich ist), stellt Florian Kempkes in vier Kapiteln vier Formen des Glücks dar und zeigt konkrete Wege auf, wie diese trainiert werden können (denn der aktuellen Glücksforschung zufolge hängt unser Glücksempfinden immerhin zu 40 % von unseren alltäglichen Verhaltensweisen ab): Glück durch Freude, Glück durch Schmerz, Glück durch Bindung und Glück durch Status.

Leicht und flüssig zu lesen erklärt er im Zusammenhang damit die wichtigsten Glückshormone und was wir jeweils ganz konkret dafür tun können, damit diese vermehrt ausgeschüttet werden.

Das Ganze erzählt er sehr authentisch anhand der Geschichte seines Protagonisten, eines zwar erfolgreichen, aber unglücklichen Unternehmers mit Beziehungsproblemen.

Anregend zu lesen, bietet das Buch einige Aha-Erlebnisse, viele Denkanstöße und Inspiration zur persönlichen Weiterentwicklung!

Medienkonsum in Zeiten der Krise

31. März 2020
Jutta Linz

Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen schon an sich selbst bemerkt, wie wichtig gerade in Zeiten der Krise ein bewusster Medienkonsum ist.

All die über die unterschiedlichsten Kanäle zur Verfügung stehende Berichterstattung kann uns dabei unterstützen, gut informiert zu sein und dementsprechend besonnen und verantwortungsbewusst zu handeln. Zu viel und ungefilterter Medienkonsum kann aber auch Gefühle von Angst und Hilflosigkeit hervorrufen oder verstärken.

Deswegen möchten wir Sie auf ein ermutigendes Buch von der Neurowissenschaftlerin Maren Urner hinweisen: „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang. Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren“.

Sie klärt darin wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig unterhaltsam und gut lesbar darüber auf, wie die moderne Medienwelt unsere Gehirne überfordert und wie es – wenn wir uns dessen bewusst sind – gelingen kann, die Medien so zu nutzen, dass sie uns tatsächlich informieren und weiterbringen.

Maren Urner stellt ihrem Buch das heute mehr denn je aktuelle Motto „Unser Leben ist nichts anderes als das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten“ von William James aus dem Jahr 1890 voran.

Sie beschreibt anschaulich, wie und warum in fast allen Medien mit negativen Schlagzeilen und Nachrichten um unsere Aufmerksamkeit gebuhlt wird und welche Auswirkungen es auf unsere seelische und körperliche Gesundheit hat, wenn wir dem ständig ausgesetzt sind. Selbst wenn Nachrichten sachlich richtig sind und keine Fake News, werden sie selten im größeren Zusammenhang dargestellt und erzeugen damit ein Bild von der Welt, das weitaus negativer ist als es der Realität entspricht. All das können wir anhand ihrer Beispiele gut für unser eigenes Leben und unsere Wahrnehmung der Welt nachvollziehen.

Als Gegenentwurf stellt sie einen verantwortungsbewussten Journalismus dar, der die Menschen dabei unterstützt, kritisch-konstruktiv handelnd in der Gesellschaft tätig zu werden. Diesen setzt sie selbst in dem 2016 von ihr gegründeten online-Magazin „perspective daily“ um, das seinen Abonnenten täglich einen fundiert recherchierten und lösungsorientierten Artikel liefert. Zur Webseite von „perspective daily“

Gruppendynamik – die Königsdisziplin, erläutert von Bernd Hohmann

23. Oktober 2019
Jutta Linz

Ein Zaubermittel, das jede Gruppe glänzen und nur gute Ergebnisse bringen lässt, gibt es nicht. Aber für alle, die Gruppen in Organisationen leiten oder beraten, gibt es die „Königsdisziplin“ Gruppendynamik.

Im folgenden Video (6 Minuten) beschreibt Bernd Hohmann, was mit Gruppendynamik genau gemeint ist und was eine gruppendynamische Ausbildung Ihnen bringen kann:

 

 

Bernd Hohmann ist einer der langjährig erfahrenen Leiter unserer berufsbegleitenden Weiterbildung „Steuern und Beraten von Gruppen in Organisationen“, die im Juni 2020 zum ersten Mal in Trägerschaft der Pecon-Akademie beginnt.

Die Idee der Pecon-Akademie

9. Juli 2019
Jutta Linz

Was haben sich die Gesellschafter der Pecon-Net GmbH dabei gedacht, nach 20 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Inhouse-Beratungsunternehmen nun noch eine Akademie zu gründen?

Das erfahren Sie in diesem 3-minütigen Video – einem Ausschnitt aus einem Gespräch von Anke Euschen (Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Pecon-Net GmbH) und Bernd Hohmann (Gesellschafter) mit Jutta Linz (Angestellte bei der Pecon-Net, Leitung Pecon-Akademie):

Anke Euschen und Bernd Hohmann im Gespräch mit Jutta Linz

Was verstehen wir unter Gesundheit? Annäherungen an eine Arbeitsdefinition für die Pecon-Akademie

9. Juli 2019
Jutta Linz

Dem interdisziplinär arbeitenden Team der Pecon-Akademie entsprechend verfolgen wir ein  ganzheitliches Menschenbild. In unseren Veranstaltungen zum Thema Gesundheit bedenken wir daher auch die spirituelle Dimension des Menschen. Was wir damit genau meinen, erfahren Sie im folgenden Beitrag, in dem wir zunächst – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – kurz auf einige unserer Meinung nach im Bildungskontext relevanten Gesundheitsdefinitionen eingehen und Ihnen dann unser eigenes Gesundheitsverständnis darstellen.   

 

Gesundheit ist schwer zu fassen und zu definieren. Fachleute sind sich inzwischen einig, dass sie weit mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit, auch wenn sie uns oft erst über die Erfahrung bzw. Abgrenzung von Krankheit bewusst wird.

Gesundheit wurde vom Zukunftsinstitut als „Megatrend“ definiert – d.h. als eine uns grundlegend und langfristig prägende Entwicklung, die unser gesamtes individuelles Leben und alle Ebenen der Gesellschaft betrifft. (Siehe auch: www.zukunftsinstitut.de).

Gesundheit hat in unserer Gesellschaft einen noch nie dagewesenen hohen Stellenwert erreicht. Sie beschreibt individuelles Wohlbefinden, ein gutes Lebensgefühl und eine hohe Lebensqualität, persönliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit, medizinische Befunde, soziales Eingebundensein u.v.m. und steht heute auch für Status.

Da viele Einflussfaktoren auf Gesundheit (z.B. Umwelteinflüsse, Lebensmittel, Arbeitsumfelder, medizinische Versorgung) nicht durch individuelle Gesundheitsfördermaßnahmen abgedeckt werden können, ist das Thema Gesundheit auch strategisches Handlungsfeld für Politik, Wirtschaft und Führung.

Es gibt zahlreiche Definitionen von Gesundheit

Sie heben jeweils unterschiedliche Dimensionen von Gesundheit hervor. Schon in der programmatischen Definition der WHO von 1948 (die Gesundheit als Menschenrecht definiert) wird deutlich, dass Gesundheit neben der körperlichen auch eine geistige und soziale Ebene umfasst: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Auf das Individuum bezogen kann man vielen Experten zufolge vier Dimensionen von Gesundheit unterscheiden, die sich im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs wechselseitig beeinflussen:

  • die körperliche
  • die psychische
  • die soziale und
  • die spirituelle Dimension (diese schwingt im Begriff „geistig“ der WHO schon mit, gewinnt aber erst nach und nach an Bedeutung. Lothar Seiwert benennt die Spiritualität z.B. als eines von vier „nurturing fields“).

Einig ist man sich, dass Gesundheit kein absoluter Zustand, sondern ein situativ immer wieder neu herzustellendes Gleichgewicht zwischen aktuellen Herausforderungen und Bewältigungsmöglichkeiten ist und neben medizinischen Befunden auch subjektives Empfinden beschreibt.

Gesundheit kann als „Kontinuum“ verstanden werden

Wir sind nie völlig gesund oder völlig krank, sondern bewegen uns immer irgendwo zwischen diesen beiden Polen.

Je nachdem, wo wir uns selbst ansiedeln, entscheidet sich auch, ob wir uns trotz körperlicher oder seelischer Einschränkungen als leistungs- und arbeitsfähig ansehen und entsprechend verhalten.

Beispiele von Menschen, die über eine hohe Resilienz verfügen und sich trotz großer Einschränkungen und Rückschläge, z.B. nach einem Unfall,  aktiv und gestaltend in die Gesellschaft einbringen, belegen dieses Gesundheitsverständnis. Sie begründen das starke Interesse an Resilienztrainings im Rahmen heutiger Personalentwicklung und Betrieblichen Gesundheitsmanagements. (Siehe auch: Franzkowiak, P., 2018: Gesundheits-Krankheits-Kontinuum.)

Für die Pecon-Akademie definieren wir Gesundheit als situatives Geschehen

Gesundheit setzt sich zusammen aus

  • den jeweiligen Gegebenheiten (genetische Ausstattung, Lebensgeschichte, soziales Umfeld, Wohn- und Arbeitssituation etc.)
  • einem Ereignis (es geschieht etwas mit mir – z.B. es passiert ein Unfall, ich erhalte eine Diagnose, Wunden verheilen, ich werde gesund o.Ä.)
  • einer Handlung (ich verhalte mich aktiv – bewege mich, ernähre mich gesund, sorge für Phasen der Regeneration, entscheide mich für eine bestimmte medizinische Behandlung usw.)

Unser ganzheitliches Gesundheitsverständnis benennt damit explizit eine wichtige Dimension, die in anderen Definitionen nicht oder nicht so zentral vorkommt: Gesundheit umfasst neben allem, was wir selbst an hilfreichem Verhalten und Aktivität dazu beitragen können, auch Dinge und Geschehnisse, die wir nicht selbst beeinflussen können. Sie hängt auch ab von den zahlreichen untereinander vernetzten Gegebenheiten, die wir vorfinden, und von dem, was von Moment zu Moment mit uns passiert und auf uns einwirkt. Das macht deutlich, dass wir beim Nachdenken über Gesundheit auch an die Grenzen von Kontrolle und menschlicher Machbarkeit und damit zur spirituellen Dimension von Gesundheit kommen.

Spirituelle Gesundheit – was ist damit gemeint?

Auch „spirituelle Gesundheit“ ist nicht einfach zu definieren und es gibt zahlreiche Ansätze zur Beschreibung, was damit gemeint ist. Vielen gemeinsam ist, was auch uns wichtig ist: dass sie nicht als an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion gebunden verstanden wird. Eher geht es um ein allgemeines Vertrauen und das Gefühl des Verankertseins in einem größeren Zusammenhang, welches auch zum Erleben von Sinn im eigenen Leben beiträgt.

Dieses Bewusstsein kann eine bedeutende Ressource sein und paradoxerweise auch zu ganz konkreten gesundheitsförderlichen Verhaltensänderungen beitragen, indem es uns das richtige Maß zwischen Aktivität / Bemühung und Los- und Geschehenlassen lehrt.

In Zeiten, in denen Gesundheit Trend ist und jede/r sich verantwortlich für ihre/seine Gesundheit fühlt und (wer es sich leisten kann) zahlreiche Anstrengungen zur eigenen Gesunderhaltung unternimmt, halten wir es für elementar, auch diese Dimension von Gesundheit mit zu bedenken.

Gesundheitsmanagement

Gesundheitsmanagement verstehen wir – inspiriert vom Konzept der Situationsdynamik von Herbert Euschen (www.situationsdynamik.de) – als die Fähigkeit, komplexe Situationen zu managen. Dies gilt in Bezug auf sich selbst oder auch im Kontakt mit anderen Menschen, für deren Gesundheitsförderung wir (z.B. in einer Führungsrolle) verantwortlich sind. Wir können Gesundheit am besten fördern, indem wir im Hier und Jetzt präsent sind und uns je nach Situation immer wieder neu entscheiden, was gerade im Sinne unserer eigenen Gesundheit oder der uns anvertrauten Menschen zu tun oder zu lassen ist.

Neben der Vermittlung von konkret umsetzbarem Wissen und Können ist daher in unseren Angeboten im Gesundheitsbereich die Reflektion der persönlichen aktuellen Situation und Lebensgestaltung immer ein zentraler Bestandteil. Die Entwicklung von Achtsamkeit spielt eine wichtige Rolle, denn diese fördert Haltungen wie Loslassen und Vertrauen und unterstützt bei einer klaren Wahrnehmung dessen, was im jeweiligen Augenblick zu tun oder zu lassen ist

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